Vögel

Aufnahmen, die mir am besten gefallen oder womit besondere Erinnerungen verknüpft sind.

Dunkler Wasserläufer, eines der wenigen Beispiele aus dem Bereich Disgiskoping, wo ich mit der Bildqualität zufrieden bin. Der Vogel war ca. 50 Meter von mir entfernt, die Lichtverhältnisse optimal. Auch die Position zur Kamera war ideal, so dass sich eine durchgehend scharfe Abbildung ergibt. Wobei der Schärfeindruck subjektiv durch das markante Federkleid verstärkt wird.
Aufgenommen wurde der Wasserläufer im August 2021 bei Schalbruch auf dem Zug in den Süden. Feuchtgebiete in Lappland und Sibirien sind seine Brutgebiete. Er ist ein Langstreckenzieher.
Verwechslungsgefahr besteht mit dem Rotschenkel. Während beim dunklen Wasserläufer das untere erste Drittel des Schnabels leuchtend rot, ist der Schnabel des Rotschenkels in diesem Bereich oben unten rot gefärbt.

Turmfalke an der Breberner Mühle, aufgenommen am 14.Mai 2020. Ein sonniger Tag und eine Position der Windmühlenflügel, welche die Falken direkt auf mich zufliegen ließ. Diese Konstellation hatte ich weder 2020 noch 2021 nochmals. Der Turmfalke packt seine Beute mit den Fängen und tötet sie durch einen Biss in den Nacken. Dies ist den Mäusen, die er an seine Jungen verfüttert gut anzusehen. Als Kulturfolger brütet er gern in von Menschen geprägten Gebieten. Hier hat er die Nisthilfe angenommen, die ihm der Nabu Selfkant eingerichtet hat.

Bilder 2020 Bilder 2021

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Amselportrait – aufgenommen im Januar 2022 an unserem Vogelhaus. Die letzten Sonnenstrahlen schufen beste Voraussetzungen für dieses Bild. Die Amsel ist heute aus unserem Lebensraum nicht mehr wegzudenken. Ihr Gesang ist kaum zu überhören. Und sie ist auch nicht zu übersehen, da sie sich gut sichtbar präsentiert. Sie fressen Würmer und Insekten, aber auch Beeren und Trockenfutter im Winter.

Ein Star – freihand bei Isenbruch fotografiert. „Der Star ist kein gewöhnlicher Allerweltsvogel, denn er hat herausragende Talente: Der Star kann andere Vögel und Umgebungsgeräusche perfekt nachahmen und in seinen Gesang einbauen. Zu hören sind dann sogar Handyklingeltöne, Hundebellen oder Alarmanlagen. Zum Star unter den Vögeln wird er auch durch seine atemberaubenden Schwarmformationen, bei denen hunderttausende Individuen perfekt aufeinander abgestimmt durch die Lüfte gleiten.“ Ist auf der Internetpräsentation des Nabu zu lesen. (Nabu.de)

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Kiebitz im Flug – und das mit der „lahmen Fuji XH1“ bei Schalbruch aufgenommen! Die Kiebitze gehören zu den Regenpfeifern und sind Bodenbrüter. Im Selfkant kann man sie zwischen Havert und Höngen beobachten. Am Kalkmoerasgebiet finden sie ihren eigentlichen natürlichen Lebensraum. So sind auch hier wieder etliche Exemplare anzutreffen. Peter Hamacher aus Havert widmet sich intensiv der Pflege dieser Vogelart und hat die Kiebitzvorkommen in unserer Region kartiert. weitere Bilder

Mehlschwalben – im Kalkmoerasgebiet. Pünktlich gegen 9:30 Uhr erscheinen sie über dem Feuchtgebiet. Bei den kurzen Zwischenstopps auf dem Zaun erwischt man sie, im Flug sind sie zu schnell. Mal sehen, ob ich sie mit der Alpha 9II sie im Flug einfangen kann. Das Verbreitungsgebiet der Mehlschwalbe erstreckt sich über fast ganz Europa. Ihre Nistplätze haben diese Vögel in einer Kiesgrube bei Havert.

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Kraniche

Balzende Kraniche – Prerow Februar 2020, Qualitativ sicher nicht das beste Foto, dafür ein tolles Erlebnis balzende Kraniche zu sehen. Aufgenommen aus dem Auto, zum Glück war die Kamera dabei. Alljährlich im Oktober und November kann man an vielen Orten Deutschlands ziehende Kraniche am Himmel beobachten. Ihre Überwinterungsgebiete liegen in Frankreich, Spanien und zum Teil auch in Nordafrika. Ende Februar, Anfang März kehren die ersten Zugvögel nach Deutschland zurück. Ein Parkranger des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft informierte mich, dass es auch sich hier auch um Exemplare handeln kann, die an der Ostsee überwintert haben.

Der Bluthänfling gehört zu den Finkenarten. Das nebenstehende Foto hat leider nur „Belegqualität“. Allerdings waren wir sehr überrascht als sich ein Pärchen auf der Dachrinne unseres Nachbarn zeigte, ist doch die Artenvielfalt bei uns im Garten inzwischen sehr bescheiden.
Die Art gilt nach Angaben des Bayerischen Landesamt für Umwelt international derzeit als nicht gefährdet, ist in Deutschland jedoch als gefährdet und in Bayern als stark gefährdet eingestuft.

Die Heckenbraunelle lebt relativ versteckt in unserem Garten. Ihr Lebensraum ist das Gebüsch und sie ist meist in Bodennähe anzutreffen. Im Sommer frisst sie Würmer, Ameisen, Käfern oder auch kleine Schnecken. Auf ihrem Speisezettel im Winter steht auch pflanzliche Kost. Wobei sie sich an unserer Futterstelle immer nur sehr kurz aufhält. Im Frühjahr 2021 hatte sie ihr Nest unmittelbar neben unserer Terrasse in einer Buchenhecke. Ein Exemplar flog in die Scheibe des Wohnzimmerfensters und überlebte dies nicht. Im Winter 21/22 ist sie wieder regelmäßiger Gast am Futterhaus.

Rotkehlchen – Mit seiner orangefarbenen Brust ist der Vogel aus der Familie der Fliegenschnäpper leicht zu erkennen. Sie ernähren sich von Insekten, Spinnen und Würmern. Im Winter ist es Gast an unserer Futterstelle und nimmt mit pflanzlicher Nahrung vorlieb. Dieses Exemplar wurde im Wald bei Schalbruch aufgenommen. Es sang lautstark und der Wind blies ihm ins Gefieder. Der Bestand wird als nicht gefährdet eingeschätzt, das Rotkehlchen ist einer dem am häufigsten anzutreffenden Vögel und war 1992 und 2021 Vogel des Jahres

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Hunger

Junge Amsel bettelt mich um Futter an

2.5.2008. Zwei Jungvögel hatten ihr Nest in unserem Garten verlassen und wurden vom Alttier gefüttert. Auf dem Bauch liegend entstand diese Aufnahme mit ausreichend Abstand zum Jungvogel.
Canon 5D, 300mm f4/L und 1,4fach Konverter.

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Höckerschwanfamilie an der Maas

13.6.2011 Auch ein Bild aus alten Canonzeiten. Auf einem kleinen Tümpel zwischen Maas und Stevensweert hatte sich eine Schwanfamilie ein Nest gebaut. Das Männchen achtete penibel auf einen Mindestabstand. Deckung für mich gab es nicht. Nach einer gewissen Zeit hatten mich die Schwäne akzeptiert und gaben mir einen Einblick in ihr Familienleben. Völlig entspannt gingen sie mit den Jungen auf Nahrungssuche, dann kehrten Sie auf ihr Nest zurück und die Jungen nahmen wieder unter dem Gefieder des Altvogel Platz. Diesen Nistplatz hat später kein anderer Vogel mehr angenommen.

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Höckerschwan mit Nachwuchs
Buntspechtweibchen nach der Fütterung

Frau Specht sondiert die Lage

9.5.2008

Das war 2008 im Gangelter Bruch ein Paradies für die Spechte und natürlich für die Fotografen. Die Buntspechte ließen sich nicht stören. Hinter Bäumen versteckt konnte ich gut beobachten und viele Fotos aufnehmen. (Canon 5D; 300mm f4/L und 1,4fach Konverter) mehr Bilder

Spechthöhlen sind auf dem Weg zum Segelflugplatz immer noch zu sehen, jedoch ist es mir später nicht mehr gelungen solche Fotos zu machen.